Schreckmümpfeli

Schreckmümpfeli

Am 5. November 1975 drang es zu später Stunde erstmals in die helvetischen Stuben und Schlafzimmer: das «Schreckmümpfeli». Seither gingen gegen tausend von diesen ironischen Kurzkrimis über den Sender. Der Sendetermin wurde zur Fixzeit für Hörerinnen und Hörer, die sich ohne beschleunigten Puls und Kribbeln im Bauch nicht mehr unter die Bettdecke verkriechen mochten. Das «Schreckmümpfeli» wurde bald Kult und ist bis heute lebendig und attraktiv geblieben.
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Resumo do episódio

Diese Episode präsentiert die Kurzgeschichte „Die letzte Frage“ von C.S. Forrester. Im Zentrum steht ein wohlhabender Mann, der über die Gabe verfügt, in die Zukunft zu blicken und so enormen finanziellen Erfolg durch Vorhersagen von Börsenkursen und Rennergebnissen erzielt hat. Getrieben von Neugier versucht er, Details über seinen eigenen Tod zu erfahren. Die Erzählung beschreibt den Versuch des Protagonisten, durch Selbsthypnose einen Blick in die Zukunft zu werfen, was ihn mit der erschreckenden Vision eines hilflosen, blinden und gelähmten Zustands konfrontiert. Die Geschichte thematisiert das Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach Wissen und der Unausweichlichkeit des Schicksals.

Capítulos

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Destaques

Ein Ding. Und dieses Ding war er selbst.

00:03:33 · Der Protagonist erkennt in seiner Vision die erschreckende Realität seines zukünftigen, entmenschlichten Zustands.

Ich glaube, sein Tod war eine große Erlösung. Für ihn und für uns.

00:04:18 · Ein Gespräch im Krankenhaus verdeutlicht die Grausamkeit des Schicksals, das der Mann vorausgesehen hat.

Jetzt hatte er die Gewissheit, dass er nur noch ein Jahr zu leben hatte. 51 Wochen, um genau zu beziehungsweise zu sein.

00:05:25 · Die präzise Bestimmung der verbleibenden Lebenszeit markiert den Höhepunkt der psychologischen Belastung.

Er warf noch einen Blick auf die Beweise von Reichtum und Erfolg, die ihn umgaben. Dann schob er sich die Mündung und das Kinn, drückte ab und versank in Dunkelheit.

00:06:31 · Der Protagonist versucht, der prophezeiten Zukunft durch Suizid zu entkommen.

Da wurde ihm klar, dass er blind und gelähmt war, völlig von der Umwelt abgeschnitten und dass er noch 51 Wochen zu leben hatte.

00:06:55 · Das tragische Ende zeigt, dass sein Versuch, dem Schicksal zu entkommen, gescheitert ist.

Episódios

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«Die letzte Frage» von C.S. Forester

Diese Episode präsentiert die Kurzgeschichte „Die letzte Frage“ von C.S. Forrester. Im Zentrum steht ein wohlhabender Mann, der über die Gabe verfügt, in die Zukunft zu blicken und so enormen finanziellen Erfolg durch Vorhersagen von Börsenkursen und Rennergebnissen erzielt hat. Getrieben von Neugier versucht er, Details über seinen eigenen Tod zu erfahren. Die Erzählung beschreibt den Versuch des Protagonisten, durch Selbsthypnose einen Blick in die Zukunft zu werfen, was ihn mit der erschreckenden Vision eines hilflosen, blinden und gelähmten Zustands konfrontiert. Die Geschichte thematisiert das Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach Wissen und der Unausweichlichkeit des Schicksals.

14 set. 2026
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«Nostradamus» von Dr. Lüdi

In dieser Episode des Podcasts „Das Schreckmümpfeli Nostradamus“ präsentiert sich eine neue, KI-basierte App namens Nostradamus, die angeblich die Zukunft vorhersagen kann. Die Sprecher interagieren mit der App und erhalten düstere Prophezeiungen über den Zustand der Gesellschaft, den ökologischen Verfall durch Plastik und Pestizide sowie die zunehmende Abhängigkeit von Technologie und Konsum. Die Vorhersagen umfassen Themen wie die Veränderung der Arbeitswelt, die ökologische Zerstörung des Planeten und die soziale Isolation durch digitale Geräte. Das Gespräch endet in einer heftigen verbalen Auseinandersetzung mit der App, nachdem deren prophetische Aussagen als rein negativ und beleidigend empfunden werden.

07 set. 2026
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«Totentanz» von Kamil Krejci

Das Hörspiel 'Totentanz' von Kamil Krejci entfaltet sich als eine dramatische und surreale Abfolge von Gewalt und Verzweiflung. Die Handlung beginnt mit einer Konfrontation über einen mutmaßlichen Mord, der durch eine Bronzefigur und einen Revolver eskaliert, bis hin zu einer Szene, in der ein Polizist vier Leichen an einem Tatort entdeckt. Die Erzählung wechselt dann auf eine Meta-Ebene: Ein Autor versucht verzweifelt, sein Werk bei einem Sender unterzubringen, wird jedoch barsch abgewiesen. In einem Akt der extremen Verzweiflung droht er mit Selbstmord, was schließlich in einer chaotischen Sequenz endet, die den ersten Arbeitstag eines Polizisten mit einer Serie von Todesfällen beschreibt.

31 ago. 2026
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«Tanz im Riedloch»von Anita Hansemann

In dieser Erzählung aus dem Riedloch von Anita Hansemann erlebt die Protagonistin Tina eine Nacht voller emotionaler Extreme. Während einer heftigen Gewitterstimmung sucht sie Schutz in einer Hütte, wo sie auf eine ausgelassene Tanzgesellschaft trifft. Die Geschichte verwebt Tinas tiefe Abneigung gegen das Tanzen und traumatische Erinnerungen an ein gescheitertes Experiment in ihrer Jugend mit ihrer Freundin Sibylle mit einem plötzlichen, fast tranceartigen Drang zur Freiheit auf der Tanzfläche. Die Erzählung nimmt eine surreale Wendung, als Tina durch ein blutiges Eintrittsritual in eine Gemeinschaft aufgenommen wird. Der Podcast endet mit einer schockierenden Vision eines Trauerszuges am Morgen, die Tinas Identität und ihre Verbindung zu den Ereignachten der Nacht auf verstörende Weise hinterfragt.

24 ago. 2026
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«Züpfer Erwin Selbstmord»von Roger A. Freiburghaus

In dem Kriminalhörspiel 'Das Schreckmümpfeli: Züpfer Erwin Selbstmord' von Roger A. Freiburghaus wird die Entdeckung eines Suizids im Dorf Linschwil geschildert. Der ehemalige Kommissär der Berner Kriminalpolizei, Wachtmeister Berder, der nach einer Bankaffäre in die Provinz versetzt wurde, findet zusammen mit seinem Korporal Remund den Bäcker Erwin Züpfer tot in seiner Backstube, der sich mit einem Karabinerstrick erhängt hat. Während die Ermittlungen oberflächlich auf einen Selbstmord hindeuten, deutet das Ende des Stücks auf eine düstere Wendung hin. Berder, der unter Magenbeschwerden leidet und Bärlauch kaut, scheint sich selbst in einem Zustand körperlicher und psychischer Verwirrung zu befinden, wobei die Grenze zwischen dem Aufräumen von 'Unkraut' im Dorf und einer eigenen dunklen Tat verschwimmt.

17 ago. 2026